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Sei mutig zu entscheiden!

Unser Leben besteht jeden Tag aus mutigen Entscheidungen. Wir stehen auf und müssen bereits entscheiden, wie wir uns anziehen. Üblicherweise machen wir diese Entscheidung bereits abhängig von Wetter, Anlass und Tagesverlauf. Mittags entscheiden wir uns was wir essen wollen mit wem wir uns am Abend verabreden wollen, was in diesem oder jenem Projekt die nächsten Schritte sind.

So geht es Tag ein, Tag aus. Manche Entscheidungen wie beispielsweise unsere Anziehsachen sind kleinere weniger weitreichende Entscheidungen. Allerdings gibt es in unserem Leben auch andere Dinge oder Themen zu entscheiden. Wie wollen wir leben, mit diesem oder jenem Partner? In einer Wohnung oder in einem Haus? Was möchte ich studieren oder doch lieber eine Ausbildung beginnen? Jede dieser Entscheidungen hat einen wesentlichen Einfluss auf unser Leben und auch wie dieses voraussichtlich verlaufen wird. 

Zeit, Kosten und Mut doch dennoch wichtig

Manche unserer Entscheidungen kosten viel Zeit oder Mut. Entscheiden wir uns beispielsweise unseren bisherigen Partner zu verlassen kann dies für unser bestehendes Leben weitreichende Folgen haben. Manche Paare haben vielleicht gemeinsame Kinder, Eigentum oder nicht nur eine private sondern auch eine geschäftliche Beziehung. Mit dieser Entscheidung wird das Heute im Morgen ein völlig anderes sein.

Hinzu kommt, dass wir das Gewohnte sehr gerne haben, obwohl es uns eigentlich nicht gut tut beziehungsweise für unsere persönliche Entwicklung eher von Nachteil ist. Dennoch verharren wir in dem Konstrukt. Oft finden wir Ausreden warum wir diese oder jene Entscheidung noch nicht gefällt haben. Die Kinder, das regelmäßige Einkommen, die Jahre, die man in diese Freundschaft investiert hat und so weiter. Doch der wahre Grund für diese Schockstarre ist unsere Angst und Unsicherheit.

Es ist die Angst, die uns leitet und es ist die Unsicherheit, die uns nicht sagen kann wie die Zukunft aussieht. In den dunklen Zeiten, in denen wir über Veränderungen nachdenken und an der Kreuzung stehen, uns entscheiden müssen, ob wir nun links oder doch lieber rechts gehen wollen, hilft es zu verstehen was wir wirklich wollen. Gerade in diesen Zeiten zweifeln wir an unserem Leben, wie es bisher lief oder wie es hätte laufen können. Wir hinterfragen den Sinn unseres Lebens. Doch wie es einmal Hermann Hesse so schön sagte: „ Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm geben imstande sind.“

Einfach Worte mit viel Kraft. Die Antwort liegt in uns. Wir müssen unserem Leben einen Sinn geben. Wir sind diejenigen, die sich entscheiden müssen, ob wir bei dem Partner bleiben wollen oder nicht, ob wir diesen Job behalten wollen oder, ob diese Freundschaft es wert ist gemeinsam zu beschreiten. 

Angst ist etwas was uns nicht beherrschen sollte – sondern Mut

Angst vor etwas zu haben ist eine völlig natürliche Sache. Uns diesem Gefühl völlig hinzugeben und zu erstarren hilft in solchen Situationen nicht. Niemand hat gesagt, dass man eine Veränderung, die zwingend bevorsteht von Jetzt auf Gleich durchziehen muss. Kleine Schritte können helfen um sich mit den Gedanken der Veränderung anzufreunden. Der eine Schritt für zum nächsten und somit geht es in kleine Schritten vorwärts in Richtung einer Transformation. 

Ich weiß, dass das Durchschreiten einer solchen Veränderung weh tut. Es wird sicherlich auch Menschen um dich herum verletzten. Doch hast du dich dazu entschieden und dein Herz schreit danach dann solltest du deinen Weg gehen. Eine meiner letzten großen Transformation hat dazu geführt, dass ich einmal alles verloren habe. Mit einem Schlag habe ich mehr gewonnen habe als ich mir je erträumt habe. Das ist das Leben. Es ist ein ständiger Wandel. Es ist durchzogen von scheinbar guten Zeiten, die im besten Fall niemals aufhören sollen aber auch von scheinbar dunklen Zeiten die uns helfen zu wachsen und uns neu zu erfahren. 

Es erfordert Mut die Situation anzunehmen

Ist es nicht paradox? Wir denken immer, dass wir abhängig von dem Außen sind. Abhängig von Menschen, Situationen Gefühlen, Dingen wie beispielsweise den Job und das damit verbundene Geld. Doch wir sind es die uns von all diesen Themen abhängig machen. Mein Yogalehrer sagte dazu einen passenden Satz: „Du bist das Problem und du bist die Lösung dieses Problems.“

Es ist dein Kopf und somit deine eigene Realität, die du dir geschaffen hast und die dich davon abhält deinen Weg zu gehen. Oft sind wir so damit beschäftigt unser Schicksal zu beklagen, dass wir gar nicht anderes können als zu jammern. Unsere Eltern sind daran Schuld, dass wir so verkorkst sind, unser Chef ist daran schuld, dass ich unzufrieden in meinem Job bin, meine Frau nörgelt nur an mir herum deshalb ist eh alles egal. Du hast jederzeit die Freiheit zu wählen.

Willst du diese Situation? Willst du weiterhin so leben? Entweder änderst du deine Sichtweise zu deinen Themen oder du änderst die Situation. Es ist so einfach und doch so schwer. Es steht dir jederzeit frei diesen alles veränderten Schritt nicht zu gehen. Dennoch fordern beide  Verhaltensweisen die Voraussetzung des bewussten Handelns. Eine Veränderung bringt immer Chancen mit sich genauso wie das Verharren in einer Situation, wenn diese auch entsprechend genutzt werden. Eine gewisse Form des Erwachens und somit des Bewusstseins ist unabdingbar in den Situationen der persönlichen Transformation. Alles was wir sind entsteht in unseren Gedanken, alles was wir zu sein glauben entsteht in unseren Gedanken. 

Sei mutig zu entscheiden! Gehe deinen Weg und bleibe dir selber treu. Es ist wie Aristoteles sagt: „Ich habe einen Stein in der Hand und kann mich entscheiden, ob ich ihn weiter in der Hand halte oder in den See werfe. Die Entscheidung liegt bei mir, und solange ich den Stein in der Hand halte, habe ich diese beiden Möglichkeiten.“ Du entscheidest welchen Weg der Kreuzung du einschlägst. Ich wünsche dir hierbei viel Erfolg. 

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Namasté 

Pia