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Gemüsebrühe

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Gemüsebrühe

In Herbstzeit liebe ich es Suppen zu kochen. Doch meiner Meinung nach muss eine Suppe auch eine richtige Brühe als Basis haben. Ähnlich wie die Japner eine Brühe als Basis für alle ihre Suppen kochen, koch ich meine Brühe nahezu jeden Sonntag für die Woche vor. So habe ich immer meine Brühe griffbereit im Kühlschank und weiß was drin ist. In diesem Blog Beitrag findest du hilfreiche Tips und Tricks. Viel Spaß beim nachkochen.
Gericht Suppe
Keyword Brühe, Gemüse, Suppenbasis, Würze
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde

Equipment

  • Schüssel
  • Ein großer Topf
  • Gemüsemesser
  • Schneidebrett
  • Rührer
  • Sieb

Zutaten

  • 1 Stange Poree gewaschen
  • 3 Zwiebeln mit Schale
  • 3 Tomaten mit Strunk
  • 3 Karotten gewaschen und ungeschält
  • 1/2 Knollenselerie gewaschen
  • 1 Bund Petersilie gewaschen
  • 1/2 Bund Selleriegrün gewaschen
  • 1-2 Zweige Thymian gewaschen
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Sternanis
  • 6 Ganze Senfkörner
  • 1 TL Tomatenmark
  • Agavendicksaft oder ähnliches
  • 3 Knoblauchzehen mit Schale
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Liter kaltes Wasser ggf. etwas mehr
  • Was immer du möchtest
  • 1 EL Öl z.B. Avocadoöl

Anleitungen

  • Wenn du alles gewaschen hast, beginne die Zwiebeln je nach Größe zu vierteln. Der Knoblauch wird einmal in der Mitte geschnitten und mit der flachen Messerseite einmal flachgedückt. Lege beides in eine Schüssel. Erhitze nun den großen Topf mit etwas Öl. Bitte kein Olivenöl. Nehme ein Öl, welches für hohe Hitze geeignet ist.

Gemüse schneiden

  • Schneide das ganze restliche Gemüse, außer die Tomaten, in gleich große Stücke bzw. Ringe. Da du alle Aromen aus dem Gemüse rauskochen möchtest und das stärkste Aroma in der Schale ist, lässt du diese am besten am Gemüse.

Anbraten

  • Ist der Topf heiß genug kannst du nun die Zwiebeln und den Knoblauch in den Topf geben. Achte darauf, dass der Topf nicht zu heiß wird. Es geht hier nur darum etwas mehr Aroma aus der Zwiebelschale zu erhalten. Gebe nach einer kurzen Zeit das Tomatenmark hinein. Dies gibt später eine wunderbar kräftige Farbe. Rühre alles einmal um und gebe etwas (nicht zu viel) Agavendicksaft dazu. Haben die Zwiebeln etwas Farbe angenommen kannst du nun das restliche Gemüse, die Gewürze sowie die Käuter hinzugeben und durchmischen.

Kaltes Wasser hinzugeben

  • Nun schüttest du das kalte Wasser in den Topf, sodass das gesamte Gemüse eingedeckt ist. Es sollte kaltes Wasser sein, damit dieses das ganze Aroma beim Erhitzen aus dem Gemüse zieht. Lass alles einmal aufkochen mit Deckel und stelle dann die Temperatur etwas herunter. Das Gemüse soll nur köcheln. Nehme nun den Deckel ab, damit das überschüssige Wasser bzw. der Wasserdampf verkochen kann und deine Brühe die komplette Essenz des Gemüses erhält.

Timer stellen – Abwarten

  • Stelle nun deinen Timer auf 30 Minuten. Rühre dabei immer mal wieder die Brühe um. Solltest du mit dem Ergebnis noch nicht zu frieden sein, gebe dem Ganzen weitere 15 bis 25 Minuten.

Abschütten und abtropfen lassen

  • Schütte nun die Brühe in eine Schüssel oder einen kleineren Topf. Achte dabei darauf das abgekochte Gemüse über ein feines Sieb aufzufangen. Anschließend kannst du das Gemüse noch restlich abtropfen lassen.

Einwecken oder im Kühschrank aufbewahren

  • Willst du die Brühe einwecken kannst du dies natürlich mit einem sterilen Glas machen. Achte darauf, dass der Deckel sich entsprechend einzieht und beim Öffnen knackt. Die Brühe ist in der Regel ca. 6 Monate haltbar.
    Lässt du die Brühe in einem Gefäß im Kühlschrank ist sie circa eine Woche haltbar.
    Du kannst sie natürlich auch einfrieren. Dafür einfach die Brühe in Eiswürfelbehälter geben und einfreiren. Hier ist sie auch circa 6 Monate haltbar.

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